Die Grünen Bornheim NRW http://gruene-bornheim.de BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bornheim stellen sich vor. http://gruene-bornheim.de/top-themen/krieg-in-der-ukraine/ http://gruene-bornheim.de/top-themen/krieg-in-der-ukraine/ http://gruene-bornheim.de/top-themen/krieg-in-der-ukraine/ Frieden und Freiheit für die Ukraine! Sun, 20 Feb 2022 13:20:00 +0100 http://gruene-bornheim.de/top-themen/landtagswahl-2022/ Landtagswahl 2022 http://gruene-bornheim.de/top-themen/landtagswahl-2022/ http://gruene-bornheim.de/top-themen/landtagswahl-2022/ alle Informationen zur Wahl Sun, 20 Feb 2022 13:20:00 +0100 http://gruene-bornheim.de/top-themen/windenergie/ Windkraft http://gruene-bornheim.de/top-themen/windenergie/ http://gruene-bornheim.de/top-themen/windenergie/ erneuerbare Energie mit hohem Potenzial Sun, 04 Apr 2021 16:25:13 +0200
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http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/pflanzenparadiese-und-insektenoasen-mit-dem-rad-zu-bornheims-gruensten-vorgaerten/ Pflanzenparadiese und Insektenoasen - MIT DEM RAD ZU BORNHEIMS GRÜNSTEN VORGÄRTEN http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/pflanzenparadiese-und-insektenoasen-mit-dem-rad-zu-bornheims-gruensten-vorgaerten/ http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/pflanzenparadiese-und-insektenoasen-mit-dem-rad-zu-bornheims-gruensten-vorgaerten/ Am Sonntag, den 18.6. lud der Bornheimer Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen alle... Um die Tour für jedes Sportniveau und Alter tauglich zu machen, wurden sechs der insgesamt zwölf ausgezeichneten Vorgärten auf einer Strecke von Sechtem über Merten und Waldorf bis Dersdorf abgefahren - wer danach noch immer nicht genug hatte, konnte noch mit Vorstandsmitglied und Diplom-Biologen Ralf Bleck bis nach Roisdorf fahren, um auch hier nochmal einen besonders grünen Vorgarten zu bestaunen.

An einigen Stationen standen die Gartenbesitzer:innen selbst Rede und Antwort, an anderen warteten auf die Radfahrer:innen liebevoll bemalte Steine und Samen von Stockrosen und Ringelblume zum Mitnehmen. Für genügend Flüssigkeitszufuhr bei den warmen Temperaturen hatte der Ortsverband ebenfalls gesorgt.

Auch in diesem Jahr sind Bornheims Gärtner und Gärtnerinnen wieder dazu aufgerufen, ihre grünen Vorgärten zu zeigen. Bewerbungen können noch bis zum 7. Juli per Mail an vorgarten@gruene-bornheim.de gesendet werden und sollten neben der Ortsangabe und ein paar Fotos des Vorgartens, ein kurzes Statement enthalten, warum ausgerechnet dieser Vorgarten ausgezeichnet werden sollte.

Die Bewertungskriterien bleiben die selben wie im letzten Jahr: Grünfläche in Relation zu versiegelter Fläche, Insektenfreundlichkeit, Vorkommen von heimischen Pflanzen und Pflanzenvielfalt, sowie der optische Gesamteindruck und Kreativität. 

Also anmelden und Eure Vorgärten zu Gewinnergärten machen!

 

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Sat, 02 Jul 2022 11:39:44 +0200
http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/wir-suchen-wieder-bornheims-gruenste-vorgaerten/ Wir suchen wieder Bornheims Grünste Vorgärten http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/wir-suchen-wieder-bornheims-gruenste-vorgaerten/ http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/wir-suchen-wieder-bornheims-gruenste-vorgaerten/ Nach dem sehr erfolgreichen Durchgang im letzten Jahr geht unser Wettbewerb in die zweite Runde.... Nach dem sehr erfolgreichen Durchgang im letzten Jahr geht unser Wettbewerb in die zweite Runde. Erneut rufen wir Bornheims Gärtner und Gärtnerinnen dazu auf, uns ihre grünen Vorgärten zu zeigen. Bewerbungen können bis zum 3. Juli per Mail an vorgarten@gruene-bornheim.de gesendet werden und sollten ein kurzes Statement, warum ausgerechnet dieser Vorgarten ausgezeichnet werden sollte, sowie ein paar Fotos des Vorgartens enthalten. Die Bewertungskriterien sowie einen Bericht vom letzten Jahr findet ihr hier.

Wer sich noch unsicher ist oder einfach mal schauen möchte, wie andere ihre Vorgärten ökologisch wertvoll und zugleich ansprechend gestalten, ist eingeladen am 19. Juni einige der bereits ausgezeichneten Vorgärten in einer gemütlichen Radtour abzufahren und vielleicht noch das eine oder andere dabei zu lernen. Los geht es in Sechtem auf dem Bahnhofsvorplatz um 10 Uhr.

Wir freuen uns auf euch!

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Sat, 28 May 2022 21:58:17 +0200
http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/sind-bornheimer-frauen-nicht-erwaehnenswert/ Sind Bornheimer Frauen nicht erwähnenswert? http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/sind-bornheimer-frauen-nicht-erwaehnenswert/ http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/sind-bornheimer-frauen-nicht-erwaehnenswert/ Peter-Fryns-Platz, Alfred-Rademacher-Straße, Schonewegstraße - rund 150 der ca. 650 Straßen in... Peter-Fryns-Platz, Alfred-Rademacher-Straße, Schonewegstraße - rund 150 der ca. 650 Straßen in Bornheim sind nach Männern benannt, aber nur etwa 20 nach Frauen. Auf eine Straße, die nach einer Frau benannt ist, kommen also sieben Straßen, die nach einem Mann benannt sind.

Bündnis 90/Die Grünen und die SPD möchten dies ändern. Nachdem ein erster formloser Appell im Frühjahr 2021 keine Veränderung gebracht hatte, haben auf Initiative der GRÜNEN die beiden Fraktionen nun einen förmlichen Antrag in den Stadtrat eingebracht. Die Forderung ist moderat erläutert co-Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN María Koch: "Straßen sollen so benannt werden, dass sich das oben beschriebene Missverhältnis nicht weiter verschlechtert. Auf lange Sicht sollen beide Geschlechter zu mindestens 45% bei den nach Personen benannten Straßen berücksichtigt werden. Straßen können damit weiterhin nach Männern benannt werden, aber in nächster Zeit nicht mehr so häufig wie nach Frauen." "Dies wäre ein kleines Zugeständnis an die Frauen, die bekanntermaßen die Hälfte der Bornheimer Bevölkerung ausmachen. Unsere Kinder sollen nicht mit dem Eindruck aufwachsen, Frauen und ihre Leistungen für unsere Geschichte, Kultur und Gesellschaft wären nicht erwähnenswert", so Anna Peters, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD. Tina Gordon, ebenfalls SPD, ergänzt: "Straßennamen sind Teil unserer Stadtkultur. Sie ermöglicht uns Identifikation, Heimat, Vertrautheit und ein Gefühl von Zu-Hause-Sein. Da dürfen die Bornheimerinnen nicht außenvor gelassen werden."

Gemäß Art. 3 des Grundgesetzes sind Männer und Frauen gleichberechtigt. "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin" heißt es dort. Damit ist auch die Stadt Bornheim dieser im Grundgesetz verankerten Gleichberechtigung verpflichtet. Das eklatante Missverhältnis bei den Straßennamen ignoriert diese Verpflichtung. Es befördert ein einseitiges Geschichtsbild und unzeitgemäße Rollenvorstellungen.

Derzeit wird den Ortsvorsteher/innen, aktuell also 13 Männern und einer Frau, ein Vorschlagsrecht für die Benennung von Verkehrsflächen eingeräumt. "Dieses Privileg soll den Ortvorstehenden gar nicht genommen werden. Aber es entlässt sie nicht aus ihrer Verpflichtung gegenüber dem Grundgesetz. Verantwortung fängt vor Ort an, auch für die Verwirklichung der Grundrechte. Wer in eine verantwortungsvolle Position gewählt wurde, ob Ortsvorsteher oder Ratsmitglied, sollte sich das Grundgesetz zu Herzen nehmen und jeden möglichen Beitrag zur Verwirklichung der Grundrechte leisten", so die sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion Dr. Maria Böhme.

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Wed, 25 May 2022 11:23:20 +0200
http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/vielen-dank-fuer-euer-vertrauen/ Vielen Dank für euer Vertrauen! http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/vielen-dank-fuer-euer-vertrauen/ http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/vielen-dank-fuer-euer-vertrauen/ Wir GRÜNE haben dieses Jahr in Nordrhein-Westfalen unser historisch bestes Ergebnis erzielt. Wir... Liebe Wähler*innen,

wir GRÜNE haben dieses Jahr in Nordrhein-Westfalen unser historisch bestes Ergebnis erzielt. Wir möchten uns daher ganz herzlich bei allen Wähler*innen in NRW für ihr Vertrauen bedanken.

Ihr habt für einen echten Politikwechsel mit GRÜNEN in der Regierung gestimmt. Und es ist viel zu tun – mit eurer großartigen Unterstützung gehen wir gestärkt in die Koalitionsverhandlung und werden uns nachdrücklich für GRÜNE Projekte einsetzen.

Wir danken natürlich auch den vielen Wahlkämpfer*innen vor Ort, die in den letzten Wochen und Tagen alles gegeben haben. 

Mit knapp 20% hat der Wahlkreis 27, zu dem auch Bornheim gehört, ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielt. Der Dank dafür geht an die Wähler*innen und ganz besonders auch an unseren engagierten Direktkandidaten Dr. Arnd Kuhn.

Cynthia & Dirk

Vorstand Grüne Bornheim

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Tue, 17 May 2022 20:10:12 +0200
http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/was-sich-in-der-nrw-bildungspolitik-aendern-muss-und-zwar-ganz-schnell/ Was sich in der NRW-Bildungspolitik ändern muss: und zwar ganz schnell! http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/was-sich-in-der-nrw-bildungspolitik-aendern-muss-und-zwar-ganz-schnell/ http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/was-sich-in-der-nrw-bildungspolitik-aendern-muss-und-zwar-ganz-schnell/ Der Unterrichtsbeginn an den Schulen nach den Osterferien hat gezeigt, dass sich in Sachen Corona... Eine Kehrtwende in der Corona-Politik an Schulen ist dringend notwendig!

Der Unterrichtsbeginn an den Schulen nach den Osterferien hat gezeigt, dass sich in Sachen Corona und Schulen NICHTS geändert hat und die Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) an ihrem grob fahrlässigen Kurs, den sie seit zwei Jahren fährt, festhält! Für die Schülerinnen und Schüler startet der Unterricht ohne Masken- und Testpflicht. Dabei vergisst die Schulministerin anscheinend, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist! Es wäre für die ersten Unterrichtstage nach den Ferien das Mindeste gewesen, tägliche Tests für NRWs Schülerinnen und Schüler und für alle an Schule Beschäftigen, auch für geboosterte und genesene, zur Verfügung zu stellen. Wieder einmal vermeidet die Schulministerin, ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Schulen nachzukommen. Dieses Verhalten kann nur als absolut leichtsinnig bezeichnet werden. 

Corona wird auch in diesem Jahr nicht vorbei sein, und die nächste Corona-Welle im Herbst wird kommen. Es darf in Schule kein dritter Herbst und Winter stattfinden, in dem es für die Schülerinnen und Schüler heißt: Fenster auf zum Lüften und Jacke an!  Schon jetzt also müssen die Schulen so aufgestellt werden, dass das nächste Schuljahr ohne Beeinträchtigung starten und ohne Unterbrechungen stattfinden kann.  Dabei müssen die Schulen in die Planungen mit einbezogen werden. Im Vordergrund aller Überlegungen muss dabei immer das seelische und gesundheitliche Wohl der Schülerinnen und Schüler stehen!

Schulen zukunftsfest aufstellen!

Oberstes Ziel muss sein, dass sich die Rahmenbedingungen an den Schulen ändern. Je schneller, desto besser! Es müssen dringend mehr Stellen geschaffen werden, und die Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern muss endlich aufgewertet werden. Die Schulen benötigen Zeit zur Unterrichts- und Schulentwicklung, diese wichtige Arbeit kann nicht ständig durch neue Vorgaben des Ministeriums unterbrochen oder sogar abgebrochen werden. Es bedarf einer guten Ausstattung aller Schulen, hierzu gehört natürlich auch die digitale Ausstattung. Es dürfen nicht nur immer wieder Löcher notdürftig gestopft werden, sondern es muss Konsens sein, dass die Schule ein Ort ist, der nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Lebensort für den größten Teil des Tages ist.

Nachhaltige Schul- und Bildungspolitik!

Damit die Schülerinnen und Schüler in einem inklusiven Schulsystem erfolgreich lernen können, bedarf es nicht nur verlässlicher Rahmenbedingungen sondern auch pädagogischer Freiheit und Souveränität. Das Lernen soll vielfältig und eigenverantwortlich gestaltet werden können!  In den letzten zwei Jahren ist dies alles zu kurz gekommen! Deshalb brauchen die Schulen nun ZEIT und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten: Raum für Kreativität, Zeit, damit Schülerinnen und Schüler Kommunikationsfähigkeit oder Problemlösefähigkeiten entwickeln können; Zeit und Raum, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Kompetenz zu fördern, in der Gesellschaft solidarisch zu agieren oder kritisch zu denken…und einfach nur Zeit, nach zwei Jahren der Corona-Pandemie, in der Schule anzukommen und sich dort wohlzufühlen!

Personalmangel angehen!

NRWs Schülerinnen und Schüler brauchen dringend mehr Lehrerinnen und Lehrer! Deshalb muss das Berufsfeld des Lehrers/der Lehrerin schnellstmöglich attraktiver gemacht werden. Dies kann gelingen, wenn Lehrerinnen und Lehrer, vor allem im Bereich Grund- und Hauptschule, besser bezahlt werden! Es muss bessere Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für alle an Schulen Beschäftigen geben; die Absenkung der Unterrichtsverpflichtung, vor allem an herausfordernden Schulstandorten muss dringend angegangen werden! Um für Entlastung an Schulen zu sorgen, muss die Einstellung von multiprofessionellen Teams unbedingt vorangetrieben werden!

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Mon, 25 Apr 2022 12:50:27 +0200
http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/bauministerin-scharrenbach-cdu-schreddert-den-denkmalschutz-in-nrw/ Bauministerin Scharrenbach (CDU) schreddert den Denkmalschutz in NRW http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/bauministerin-scharrenbach-cdu-schreddert-den-denkmalschutz-in-nrw/ http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/bauministerin-scharrenbach-cdu-schreddert-den-denkmalschutz-in-nrw/ Hilferuf der Stiftung Denkmalschutz an den Ministerpräsidenten. Ohne Not, ohne ausreichende... Bauministerin Scharrenbach (CDU) schreddert den Denkmalschutz in NRW

Hilferuf der Stiftung Denkmalschutz an den Ministerpräsidenten

Ohne Not, ohne ausreichende Beratung im Kulturausschuss des Landtags, ohne denkmalfachliche Begründung hat die Bauministerin in NRW, Ina Scharrenbach, noch vor der Landtagswahl im Mai ein neues Denkmalschutzgesetz im Landtag von CDU und FDP verabschieden lassen und damit dem Denkmalschutz in NRW schweren Schaden zugefügt.

Dabei sollte die Ministerin es doch eigentlich besser wissen, denn es ist bereits ihr dritter Entwurf für ein neues Denkmalschutzgesetz und erneut lehnen alle kompetenten und engagierten Fachverbände, Akteure, Experten in Stiftungen und Vereinen, Wissenschaftler/-innen, die sich mit dem Denkmalschutz befassen, das neue Gesetz ab.

Kommentatoren bezeichnen dieses Gesetz als Gefälligkeitsgesetz für Kirchen, Wohnungsbaugesellschaften und Investoren, andere sprechen von einer „Verschlimmbesserung“.

Dr. Arnd Kuhn, der grüne Kandidat für den Wahlkreis 27 der kommenden Landtagswahl, kritisiert die Verabschiedung kurz vor der Landtagswahl, der auch die Landtagsabgeordneten Jörn Freynick (FDP) und Oliver Krauß (CDU) zugestimmt haben. „Das Gesetz hätte vor der Landtagswahl am 15. Mai 2022 nicht beschlossen werden dürfen“, so Arnd Kuhn und verweist auf die breite Ablehnung von Fachverbänden/Denkmalschutzinitiativen sowie Bürgerinnen und Bürgern in den zurückliegenden zwei Jahren.

 Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landschaftsverband Rheinland (LVR), Johannes Bortlisz-Dickhoff, kritisiert z. B., dass „die bei den Landschaftsverbänden angesiedelten Denkmalpflegeämter nur noch angehört werden müssen ...“. Ohne sachlichen Grund werde die wissenschaftliche, kunsthistorische und architektonische Kompetenz der Mitarbeitenden im Bereich Denkmalpflege bei den Landschaftsverbänden künftig weitgehend ignoriert.

Die 23-seitige Stellungnahme der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe vom 8. März 2022 für die Anhörung des Ausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen fällt eindeutig aus: „Die Landschaftsverbände lehnen daher den Entwurf des Gesetzes ab.“

Mit einem Hilferuf wendet sich die „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ an den Ministerpräsidenten. Sie wirft der Landesregierung vor, durch unübliche Verfahren zu versuchen, eine demokratische Debatte zu umgehen und so eine angemessene Kommunikation zu dem Gesetzesentwurf zu meiden. Die Stiftung hält das intransparente Verfahren und die Einbringung des Gesetzes ohne angemessene öffentliche und parlamentarische Diskussion bei einem Thema von Verfassungsrang für unwürdig.

Das Gesetz entspreche weder nationalen noch internationalen Standards einer
modernen Denkmalpflege und enthalte eine Reihe von handwerklichen Fehlern. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz vermisst eine fundierte Kenntnis der denkmalpflegerischen Praxis.

Nach Ansicht der Stiftung solle der Denkmalschutz ganz offensichtlich dem Zeitgeist einer verwertenden Denkmalpflege geopfert werden.

Auch der 1906 in Köln gegründete „Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V. (RVDL)“ wendet sich entschieden gegen die Änderung des Gesetzes. Die Novellierung entwickele keine neuen Ansätze und falle hinter globale und europäische Standards zurück bzw. berücksichtige nicht den aktuellen Stand von Denkmalpflege und -schutz in Europa.

Die „Deutsche Burgenvereinigung e. V.“ sieht für die Baudenkmale in NRW eine nie da gewesene Gefahr heraufziehen. Die Neufassung des Gesetzes stelle nicht mehr den Schutz der Denkmale in den Mittelpunkt, sondern stärke fachfremde Interessen. Der Fokus eines Denkmalgesetzes müsse eindeutig im Erhalt, nicht aber in der Nutzung
des Objektes liegen.

Die „Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.“ kann aus dem vorgelegten Entwurf des Gesetzes keine relevanten Verbesserungen für den Denkmalschutz entnehmen. Die Interessengemeinschaft konstatiert im Vergleich zur bisherigen Rechtslage eine deutliche Verschlechterung der Belange des Baudenkmalschutzes.

Dies spiegele sich bereits in §1.1 des vorgelegten Entwurfs wider, der die bisher erste Aufgabe des Denkmalschutzgesetzes „Denkmäler sind zu schützen“ aufgebe und
umformuliere.

Mehr als 50 Professorinnen/Professoren, die sich mit Fragen des kulturellen Erbes, der Denkmalpflege, der Bau- und Kunstgeschichte etc. befassen, sind erstaunt darüber, „dass im neuen Gesetz der Schutz der Denkmäler in §1 nicht mehr an erster Stelle steht. Damit werden Sinn, Zweck und Zielrichtung des Denkmalschutzes wie des Gesetzes ganz grundsätzlich verkehrt.“

Die Schwächung fachlich begründeter Entscheidungsprozesse scheine zumindest für die Baudenkmalpflege noch stärker werden zu sollen. „Ebenfalls aus fachlicher Sicht gehören denkmalexterne Belange nicht in ein Denkmalschutzgesetz.“

Das Fazit von Arnd Kuhn:

Die sogenannte Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW:

  • ist handwerklich ohne fundierte Kenntnisse der Denkmalpraxis schlecht gemacht,
  • gefährdet den Schutz und Erhalt der eingetragenen und möglichen zukünftigen Denkmäler,
  • ignoriert die in den Landschaftsverbänden vorhandene fachliche Expertise (Wissenschaft, Restauratorinnen/Restauratoren etc.),
  • belastet den Denkmalschutz mit fachfremden Aufgaben,
  • ignoriert europäische Standards in der modernen Denkmalpflege,
  • begründet eine „Zwei-Klassen-Denkmalpflege
  • stellt eine zusätzliche Belastung vieler Kommunen dar

Denkmalschutz-Bündnis NRW: https://denkmalschutz-erhalten.nrw/

Position des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL):  https://www.lwl.org/dlbw/ueber-uns/rechtsangelegenheiten/denkmalschutzgesetz

Rede es ehemaligen NRW-Ministers für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Johannes Remmel, Im Landtag.

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Mon, 25 Apr 2022 12:14:38 +0200
http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/wdr-kandidatencheck/ WDR-Kandidatencheck http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/wdr-kandidatencheck/ http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/wdr-kandidatencheck/ Hunderte Politiker:innen haben beim WDR-Kandidat:innen-Check 2022 mitgemacht. Sie alle haben sich... Der Kandidat:innen-Check wird bereits zum fünften Mal vor Wahlen durchgeführt. Er ist ein digitales Angebot des WDR, das sich an die Wähler:innen der NRW-Landtagswahl 2022 richtet. Anhand von vier Fragen zu relevanten politischen Themen können sie die Direktkandidat:innen aus dem eigenen Wahlkreis kennenlernen.

In selbst gedrehten Videos stellen sich die Kandidat:innen vor. Alle beantworten darin die vier gleichen Fragen. Für alle gelten die gleichen Bedingungen, damit die Wähler:innen die Personen und Standpunkte direkt vergleichen können. So soll ihnen ermöglicht werden, vor ihrer Wahlentscheidung einen authentischen Eindruck von den Kandidat:innen zu gewinnen.

Dabei werden die folgenden Vier Fragen beantwortet:

  • Wie wollen Sie in NRW Bildungsgerechtigkeit erreichen?
  • Wie wollen Sie die Verkehrsprobleme in NRW lösen?
  • Wie wollen Sie den menschengemachten Klimawandel aufhalten?
  • Wie wollen Sie die größten Probleme in Ihrem Wahlkreis angehen?

Hier gehts zum Kandidatencheck des grünen Direktkandidaten für den Wahlkreis 27, Dr. Arnd Kuhn.

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Thu, 14 Apr 2022 12:46:00 +0200
http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/interview-mit-sprecherin-cynthia-roggenkamp-und-sprecher-dirk-reder-vom-ov-bornheim/ Interview mit Sprecherin Cynthia Roggenkamp und Sprecher Dirk Reder vom OV Bornheim http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/interview-mit-sprecherin-cynthia-roggenkamp-und-sprecher-dirk-reder-vom-ov-bornheim/ http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/interview-mit-sprecherin-cynthia-roggenkamp-und-sprecher-dirk-reder-vom-ov-bornheim/ "Die Zukunft NRWs ist klimaneutral, sozial und digital." So das Credo der grünen Spitzenkandidatin... Wir leben in bewegten Zeiten. Wir stehen in den Startlöchern für den Landtagswahlkampf, der die Zukunft unseres Bundeslandes bestimmen wird. Corona ist noch nicht vorbei, doch vor allem bewegt uns der Krieg in der Ukraine und macht uns fassungslos. Wir haben mit dem Vorstand der Grünen in Bornheim zur aktuellen Lage und dem Landtagswahlkampf gesprochen.

Aktuell überschattet der Krieg in der Ukraine den Wahlkampf. Was denkt Ihr, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine auf den Ausgang der Wahl haben wird?

Dirk Reder: Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gehören in erster Linie den Menschen, die sich in der Ukraine aufhalten und den Millionen Ukrainer*innen auf der Flucht. Putins Überfall auf die Ukraine hat große Teile der bisherigen deutschen Sicherheits- und Energiepolitik als gefährliche Illusion entlarvt. Die Auswirkungen sind noch nicht absehbar. Aber inzwischen sollte jeder verstanden haben, dass Regenerative Energie aus Europa nicht nur das Klima, sondern auch unsere Sicherheit und Unabhängigkeit schützt.

Viele Menschen müssen wegen des Ukrainekriegs aus ihrer Heimat flüchten. Welche Unterstützung erwartet Ihr von einer neuen Landesregierung, auch auf kommunaler Ebene

Cynthia Roggenkamp: Die Bombardierung der ukrainischen Städte und die Angriffe auf zivile Ziele haben schon jetzt zur größten Fluchtbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Millionen Frauen und Kinder sind nach Westen geflohen, auch zu uns nach Deutschland. Bund, Länder und Kommunen müssen jetzt eng zusammenarbeiten, um die Geflüchteten gut unterzubringen, zu betreuen und den Kindern Kita- und Schulplätze anzubieten. In der Bevölkerung ist die Hilfsbereitschaft enorm. Wir danken allen Bornheimerinnen und Bornheimern, die Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen. 

Welche Punkte des grünen Landtagswahlprogramms sind Euch für Bornheim besonders wichtig?

Cynthia Roggenkamp: Bornheim liegt zwischen zwei Großstädten in einer Region mit hoher Bevölkerungsdichte. Immer mehr Einwohner sowie wachsende Pendlerströme nach Köln und Bonn führen zu ständigen Staus und hohem CO2-Ausstoß. Wir brauchen in NRW die Verkehrswende vom motorisierten Individualverkehr hin zu einem integriertem Gesamtkonzept aus ÖPNV, Radverkehr und Sharing-Angebote.

Dirk Reder: In Bornheim stockt – wie in vielen Städten und Kommunen – der Ausbau der Erneuerbaren Energien: Wir haben viel zu wenig Photovoltaik- und Windenergieanlagen. So verhindert die von der schwarz-gelben Landesregierung eingeführte 1.000-Meter-Abstandsregel zwischen Windrädern und Bebauung den Ausbau der Windenergie. Die enge Verflechtung von CDU und SPD mit den Kohlekonzernen hat NRW beim Anteil der Erneuerbaren zum Schlusslicht aller Flächenländer in Deutschland gemacht. Diese Hemmnisse müssen so schnell wie möglich fallen.

Im Bund regiert heute die Ampel. Könnt Ihr Euch das auch für NRW vorstellen oder was wäre Eure favorisierte Regierungskoalition?

Dirk Reder: Unsere favorisierte Regierung wäre natürlich eine absolute Mehrheit für die Grünen oder mindestens eine grün-rote-Regierung mit unserer Spitzenkandidatin Mona Neubaur als Ministerpräsidentin :-)...

Cynthia Roggenkamp: ... das wird vermutlich ein Wunsch bleiben, aber letztlich entscheiden die Wähler*innen. Die Berliner Ampelkoalition macht deutlich, wie schwierig es ist, gegen die Bremser von SPD und FDP konsequent das Klima zu schützen. Wir brauchen einen starken Wahlkampf, um die Grünen im Landtag zu stärken. Wir werden unseren Stimmenanteil deutlich erhöhen und können dann viele unserer Ziele umsetzen.

Die aktuelle Bildungspolitik der schwarz-gelben Regierung kann in vielen Punkten nicht überzeugen. Was bietet das Grüne Programm für eine moderne zukunftsorientierte Bildungspolitik?

Dirk Reder: Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie schlecht unsere Schulen baulich, technisch und didaktisch vorbereitet waren. Fernunterricht war vielfach kaum möglich. Zudem waren die langen Schulschließungen während der Pandemie ein schwerer Fehler und haben gerade die schwächeren Schüler*innen benachteiligt. Dadurch ist die soziale Schere in den Schulen nochmals größer geworden.

Cynthia Roggenkamp: Wir müssen die frühkindliche Förderung zu mehr Chancengleichheit ausbauen, brauchen mehr Mitsprache für Kinder und Jugendliche, bessere Bedingungen für Alleinerziehende, höhere Investitionen in die Schule, den Ausbau der qualifizierten Ganztagsbetreuung und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung.

Corona hat den Nachholbedarf der öffentlichen Hand in Sachen Digitalisierung gezeigt. Auch NRW hängt bei der digitalen Transformation hinterher. Was können die Grünen hier leisten?

Cynthia Roggenkamp: Wir können Bürokratie nicht abschaffen, aber wir können sie endlich digitaler, schneller und effizienter machen und so Belastungen für Selbstständige und Unternehmen abbauen. Unser Ziel ist es mit Öffentlichkeit und Unternehmen zusammen bis Ende 2023 Maßnahmen für eine digitale Strukturreform für die Landesbehörden und kommunalen Verwaltungen zu erarbeiten. Das ist weit mehr als nur die Bereitstellung von Hard- und Software. Das wird eine große und tiefgreifende Transformation.

Dirk Reder: Ganz pragmatisch brauchen wir flächendeckend ein schnelles Internet. Die Kontakte zu den Behörden müssen online möglich sein. Das gilt für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen. Von der Kita bis zur Berufsschule muss Medienkompetenz vermittelt werden, wozu auch die Fähigkeit zum kritischen Umfang mit Quellen und zum Erkennen von Fake-News gehört.

Der Ausbau der Erneuerbare Energien ist enorm wichtig, um unabhängig zu von fossilen Energieträgern und Energieimporten aus Russland zu werden. Welche Aufgaben stehen in NRW an und was heißt das für Windenergie und Photovoltaik in Bornheim?

Cynthia Roggenkamp: Wir brauchen sehr schnell viel mehr Flächen für den Ausbau von Windenergie und Photovoltaik. Wir wollen dazu die Dächer der Gewerbebauten ebenso nutzen wie die Dächer von privaten Neubauten und alle größeren Parkplätze mit Solaranlagen überdachen.

Dirk Reder: Robert Habeck wird als Wirtschaftsminister Druck machen, um die Blockade der Länder und die Abstandsregeln zu kippen. In Bornheim sollten wir daher nicht nur die geforderten zwei Prozent der Flächen für Windenergie bereitstellen, sondern möglichst deutlich mehr. Für Kirchturmdenken und das Sankt-Florians-Prinzip haben wir keine Zeit mehr.

Cynthia, Dirk, Danke für das Interview.

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Tue, 05 Apr 2022 13:29:17 +0200
http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/heinrich-boell-gesamtschule-setzt-neue-standards/ Heinrich-Böll-Gesamtschule setzt neue Standards! http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/heinrich-boell-gesamtschule-setzt-neue-standards/ http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/heinrich-boell-gesamtschule-setzt-neue-standards/ Am Ende war es ein einstimmiges Ergebnis im Rat: Der Neubau der Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG)... Am Ende war es ein einstimmiges Ergebnis im Rat: Der Neubau der Heinrich-Böll-Gesamtschule wird ein modernes Gebäude, das den Namen „Klimaschule“ wirklich verdient. Es wird höchste Umwelt-Standards erfüllen und kann damit auch als Modellprojekt für andere Schulneubauten in der Region und darüber hinaus dienen.

Ein guter Tag auch für Lehrende und Lernende der HBG, die sich mit diesem besonderen Lernort nun in jeder Hinsicht als zweite Gesamtschule in Bornheim profilieren kann.

Mit der Entscheidung endet eine lange Debatte über Schulform, Standort und Bauweise, an deren Ende sich die GRÜNEN sehr zufrieden zeigen, dass viele ihrer Initiativen und Vorschläge eingeflossen sind.

2018 konnte Bornheim mit seiner Schullandschaft nicht mehr allen Bornheimer Schüler*innen den gewünschten Platz an einer Gesamtschule anbieten. Da musste auch den letzten klar geworden sein, dass die Umwandlung der Hauptschule in eine Sekundarschule zu kurz gegriffen hatte. Bornheim brauchte mehr Plätze an Gesamtschulen! 2019 beantragten die GRÜNEN die Prüfung einer Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule. CDU und vor allem FDP lehnten dies vehement ab. Erst als im Mai 2019 das positive Prüfungsergebnis für eine Gesamtschule vorlag, konnten sich die beiden Parteien den zwingenden Argumenten für eine Umwandlung nicht mehr entziehen und stimmten zu.

Schnell war dann auch klar, dass wir ein neues Schulgebäude benötigten: entweder für die Grundschule oder aber für die neue Gesamtschule, die einen deutlich höheren Raumbedarf hat. Die Möglichkeiten bei einem Neubau der Gesamtschule waren dabei ungleich größer, so dass sich die GRÜNEN dem Vorschlag von CDU, FDP und UWG anschlossen, im Neubaugebiet Me18 die Heinrich-Böll-Gesamtschule neu zu errichten.

Die GRÜNEN setzen beim Bau der Schule auf eine klimaschonende Bauweise und brachten im Oktober 2021 den Antrag „Bau der Gesamtschule: Nachhaltiges Leuchtturm-Projekt der Stadt“ ein, der mehrheitlich beschlossen wurde. Darin wurden bereits viele Punkte der jetzt beschlossenen Planungen gefordert, z. B. die Nutzung von Photovoltaikanlagen, Dachbegrünung, Holz als Bauträger, Wärmerückgewinnung oder eine naturnahe Gestaltung des Außengeländes sowie ausreichende Versickerungsmöglichkeiten. Beim Energiestandard – mehr als 70% erneuerbare Energien - übertrifft die aktuelle Planung sogar unsere Forderung. 

Auch wenn die detaillierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter Berücksichtigung aller Faktoren von Bau, Materialien, Betrieb und Entsorgung erst in der anstehenden Phase der Feinplanung erfolgt, zeigt die erste Kalkulation, dass eine klimaneutrale nachhaltige Bauweise, den Kostenrahmen keineswegs sprengt. Bedenkt man die ökologischen Folgekosten, die mit einer konventionellen Bauweise und Energieversorgung den nächsten Generationen aufgeladen würden, sehen die ökonomischen Kosten schon ganz anders aus. 

Nun gilt es den Zeitplan einzuhalten, damit wir 2026 eine der modernsten und klimafreundlichsten Schulen Deutschlands einweihen können. Solche Gebäude brauchen wir, damit Bornheim, aber auch Deutschland das Ziel Klimaneutralität bis 2045 erreichen können. Wir zeigen mit dem Beschluss zur Heinrich-Böll-Gesamtschule, dass wir es mit dem mehrheitlich im Rat gefassten Grundsatzbeschluss zu Klimaneutralität ernst meinen und werden den Prozess weiter konstruktiv begleiten. 

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Sun, 03 Apr 2022 16:57:31 +0200
http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/konsequenz-aus-dem-klimafolgenanpassungskonzept-bornheim-soll-schwammstadt-werden/ Konsequenz aus dem Klimafolgenanpassungskonzept: Bornheim soll "Schwammstadt" werden http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/konsequenz-aus-dem-klimafolgenanpassungskonzept-bornheim-soll-schwammstadt-werden/ http://gruene-bornheim.de/home/aktuelle-news-detailansicht/article/konsequenz-aus-dem-klimafolgenanpassungskonzept-bornheim-soll-schwammstadt-werden/ "Und sie bewegt sich doch!" - zwar meinte Galilei die Erde, doch Gleiches lässt sich auch von der... Anpassung an die Auswirkungen der Klimaveränderungen - Bornheim macht sich u.a. auf dem Weg zur „Schwammstadt“

In der Sitzung des Ausschusses für „Umwelt, Klima, Landwirtschaft, Wald und Naturschutz“ vom 15.02.2022 stellte Frau Dr. Monika Steinrücke (Büro „K.Plan“) das beauftragte und geförderte „Interkommunale Klimafolgenanpassungskonzept für die Region Rhein-Voreifel“ der sechs linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis Kommunen vor.

Das Konzept zeigt für Bornheim in Handlungskarten Gebiete auf mit

  1. erhöhten und stark erhöhter Hitzebelastung,
  2. mit Luftleitbahnen,
  3. mit stadtklimarelevanten Grün- und Freiräumen und
  4. mit hohem Risiko für extreme Hochwasserereignisse.

Im Verlauf der Diskussion zeigten sich dazu zwei grundsätzliche Handlungslinien: Zum einen sollten die nun vorliegenden Erkenntnisse u.a. bei den einzelnen anstehende Bauplanungen in die Abwägungen unmittelbar einbezogen werden. Zum anderen sollten aus den Karten Handlungsoptionen und eine Priorisierung erarbeitet und in den zuständigen Gremien der Stadt beschlossen werden, um bei der weiteren Stadtentwicklung den Folgen des Klimawandels aktiv und übergreifend zu begegnen. Nach ausführlicher Beratung hat der Ausschuss die Empfehlung für den Rat einstimmig beschlossen, das vorgestellte Konzept als Grundlage für alle Entwicklungen im Stadtgebiet zukünftig zu berücksichtigen.

Als ersten Schritt auf diesen Weg wurde unmittelbar im Anschluss der gemeinsame Antrag der vier Fraktionen „Bündnis`90/Die Grünen“, CDU, SPD und UWG  „Bornheim auf dem Weg zu Schwammstadt“ vom Ausschuss mit großer Mehrheit angenommen.

Auf dem Weg zur „Schwammstadt“ soll nun ein Konzept erarbeitet werden um Wasser solange wie möglich im Bornheimer Stadtgebiet, d.h. im bebauten Areal und in der freien Landschaft, zurückzuhalten. Dabei werden Überlegungen der Nachbarkommunen sowie die Ergebnisse des oben genannten „Klimafolgenanpassungskonzepts“ und die Erfahrungen und Schlussfolgerungen aus den trockenen Sommern (2018-2020) und der Starkregen-Katastrophe vom Juli 2021 einfließen.

Aufgrund der Komplexität der Fragestellung wird externer Sachverstand z.B. über ein Fachbüro eingebunden werden um hier Möglichkeiten auf Landschaftsebene und in urbanen Gebiete aufzuzeigen und miteinander zu verknüpfen. Darüber hinaus sehen die vier Fraktionen im Prozess der Entstehung eines Zeit-Maßnahmenplanes es für essentiell an, mit allen Interessenvertretern des Bornheimer Wassers, wie z.B. Landwirten, Waldbauern, Wirtschaftsförderung, Wasserwerken, Wasserverbänden, Naturschutzbehörden, Regionalplanern und Umwelt- & Naturschützern, die möglichen und notwendigen Maßnahmen zu erörtern und zu priorisieren. Die Antragsteller rechnen mit einem mittel- bis langfristigen Umsetzungsprozess und sehen dabei in möglichen Fördermaßnahmen, z.B. durch Bund und Land, wichtige Optionen, die zur Finanzierung der Maßnahmen beitragen können.

Die vier Fraktionen sehen sich mit ihrer Initiative mehr als bestätigt durch den zweiten Teil des 6. Sachstandsberichts des Weltklimarats (IPCC), der am 28. Februar d.J. veröffentlicht wurde. Der IPCC warnt darin eindringlich: „Die Klimarisiken für Ökosysteme und Menschen nehmen weltweit rapide zu. Nur konsequenter Klimaschutz und frühzeitige Klimaanpassung können Risiken verringern.“

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Sun, 03 Apr 2022 11:23:58 +0200