Ausbau der Radpendlerroute konsequent fortsetzen

17.03.26 –

Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Bornheim sieht sich durch aktuelle Berichte aus den Verkehrsausschüssen des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bornheim in ihrem langjährigen Einsatz für den Ausbau der Radpendlerroute bestätigt. Die Auswertungen zeigen, dass die Strecke bereits heute intensiv genutzt wird und der Ausbau der Infrastruktur zu einer steigenden Attraktivität der gesamten Route beiträgt.

„Die Entwicklung zeigt: Wer gute Radinfrastruktur schafft, sorgt auch dafür, dass mehr Menschen das Fahrrad im Alltag nutzen“, erklärt Markus Hochgartz, Co-Fraktionssprecher der Grünen Fraktion. Gerade mit Blick auf die zunehmende Verbreitung von E-Bikes werden auch längere Pendelstrecken für viele Menschen attraktiv.

Auch beim weiteren Ausbau der Radpendlerroute in Bornheim gibt es Fortschritte. Für den dritten Bauabschnitt zwischen Heilgersstraße und Siefenfeldchen liegt inzwischen ein positiver Förderbescheid für die Ausführungsplanung vor. Die Planung wird derzeit abgeschlossen, anschließend soll das Vergabeverfahren für die Bauleistungen starten. Der Baubeginn ist derzeit für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

Beim vierten Bauabschnitt zwischen Siefenfeldchen und der Pohlhausenstraße laufen aktuell weitere Planungsschritte. Hier müssen unter anderem ein Artenschutzgutachten aktualisiert und der landschaftspflegerische Begleitplan angepasst werden, bevor das notwendige Bauleitplanverfahren durchgeführt werden kann.

Für die Grünen ist klar, dass der Ausbau der Radpendlerroute konsequent fortgesetzt werden muss. „Wir freuen uns darauf, dass der nächste Bauabschnitt bald starten kann, und hoffen, dass auch der vierte Abschnitt möglichst zügig realisiert wird“, so Hochgartz.

Langfristig sollte die Strecke aus Sicht der Grünen jedoch weiter gedacht werden. Perspektivisch müsse die Verbindung über Bornheim hinaus in Richtung Brühl und später weiter Richtung Köln entwickelt werden. Gleichzeitig regen die Grünen an, künftig auch weitere überregionale Radverbindungen zu prüfen – etwa eine Radpendlerroute entlang des Rheins zwischen Bonn und Wesseling.

Der Ausbau des Radverkehrs ist aus Sicht der Grünen ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Verkehrswende. Jeder Weg, der statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, trägt dazu bei, den Verkehr zu entlasten, Lärm und Emissionen zu reduzieren und das Klima zu schützen.

Gleichzeitig braucht es flankierende Maßnahmen: einen starken öffentlichen Nahverkehr, sichere Fußwege, gute Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sowie Mobilstationen wie aktuell in Roisdorf in der Planung, an denen verschiedene Verkehrsmittel miteinander verknüpft werden.

„Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass sich der Einsatz für eine bessere Fahrradinfrastruktur lohnt. Diesen Weg wollen wir gemeinsam mit Kreis und Nachbarkommunen konsequent weitergehen“, so Hochgartz abschließend.

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