Bildung als kommunale Zukunftsinvestition.

27.02.26 –

Bildung als kommunale Zukunftsinvestition. - Bornheim muss Weichen für Heinrich-Böll-Gesamtschule und digitale Ausstattung stellen

Die aktuelle Debatte um den Neubau der Heinrich-Böll-Gesamtschule und die digitale Ausstattung der städtischen Schulen wirft grundsätzliche Fragen zum Stellenwert von Bildung in Bornheim auf. Vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an moderne Lernumgebungen und digitaler Kompetenzen warnen die GRÜNEN vor kurzfristigen Sparmaßnahmen, die langfristige Chancen für Kinder, Familien und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt gefährden.

"Die Diskussion über Kosten darf nicht den Blick auf den Wert von Bildung verstellen", betont Markus Hochgartz, Co-Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Bornheim. "Investitionen in Schulen sind keine Belastung für den Haushalt, sondern die Grundlage unseres Wohlstands - heute und in Zukunft." Studien der Bundeszentrale für politische Bildung und des Instituts der deutschen Wirtschaft belegen: Jeder Euro, der in Bildung fließt, stärkt die Fachkräftebasis, fördert Innovation und reduziert langfristig Sozialausgaben. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm fordert daher zu Recht eine "massive Investitionsoffensive", um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Neubau der Heinrich-Böll-Gesamtschule: Zukunftsinvestition statt Sanierungsstau. Der geplante Neubau der Heinrich-Böll-Gesamtschule ist eine notwendige Maßnahme, um moderne Lernbedingungen zu schaffen. "Wer heute aus Haushaltsgründen zurückrudert, verschiebt die Kosten nur auf später", erklärt Maria Böhme, schulpolitische Sprecherin der Fraktion. "Sanierungsstaus und Provisorien werden teurer - sowohl finanziell als auch pädagogisch." Für eine wachsende Stadt wie Bornheim sind gute Schulen ein zentraler Standortfaktor, der Familien anzieht und die wirtschaftliche Attraktivität sichert.

Digitale Ausstattung: Kein Rückschritt bei Medienkompetenz. Auch bei der digitalen Infrastruktur darf Bornheim nicht hinterherhinken. Eine Reduzierung der iPad-Ausstattung auf ein 1:3-Verhältnis wäre ein falsches Signal. "Digitale Kompetenzen sind längst kein Zusatz mehr, sondern Grundvoraussetzung für schulische und berufliche Teilhabe", so Maria Koch, Co-Fraktionsvorsitzende. Vergleichsarbeiten wie VERA werden bereits digital durchgeführt - wer hier spart, riskiert Defizite bei der Ausbildungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Fördermittel decken einen Großteil der Kosten; der kommunale Eigenanteil bleibt überschaubar.

"Bornheim steht vor einer Grundsatzentscheidung", resümiert Böhme. "Wollen wir kurzfristig Haushaltsrisiken minimieren - oder langfristig Zukunft sichern? Wer bei Bildung zögert, verspielt Chancen für unsere Kinder und die wirtschaftliche Stärke unserer Stadt." Die GRÜNEN fordern daher, am Neubau der Heinrich-Böll-Gesamtschule festzuhalten und die digitale Ausstattung auf dem aktuellen Niveau zu sichern. "Bildung ist keine Belastung - sie ist die beste Investition in unsere gemeinsame Zukunft.

Kategorie

#Digitalisierung | #Erziehung, Bildung und Kultur | #Merten | #Presse | #Schulen

Böll-Ampel für Bornheim

GRUENE.DE News

Neues