Auswirkungen aufs Klima als Entscheidungshilfe - Grüne begrüßen neue Beschlussvorlage.

Im Juni 2021 beschloss der Rat der Stadt Bornheim bis 2045 klimaneutral zu werden, sowie die Reduktion der klimarelevanten CO2-Emissionen bis 2035 um 80%. Bei allen Maßnahmen der Stadt müssen somit nicht nur die finanziellen Auswirkungen, sondern auch die aufs Klima betrachtet werden. In den Beschlussvorlagen war bisher nur die finanzielle Betrachtung zu finden. Ab Dezember soll sich dies ändern. So soll unmittelbar erkennbar werden, welche Effekte die Entscheidungen auf die gesetzten klimapolitischen Ziele der Stadt haben. "Dies ist ein wichtiger Schritt das Thema transparent zu machen und stärker in den Köpfen von Verwaltung und Politik zu verankern" freut sich der klimapolitische Sprecher der Fraktion, Dr. Arnd Kuhn.

Im Juni 2021 beschloss der Rat der Stadt Bornheim bis 2045 klimaneutral zu werden, sowie die Reduktion der klimarelevanten CO2-Emissionen bis 2035 um 80%. Bei allen Maßnahmen der Stadt müssen somit nicht nur die finanziellen Auswirkungen, sondern auch die aufs Klima betrachtet werden. In den Beschlussvorlagen war bisher nur die finanzielle Betrachtung zu finden. Ab Dezember soll sich dies ändern. So soll unmittelbar erkennbar werden, welche Effekte die Entscheidungen auf die gesetzten klimapolitischen Ziele der Stadt haben. "Dies ist ein wichtiger Schritt das Thema transparent zu machen und stärker in den Köpfen von Verwaltung und Politik zu verankern" freut sich der klimapolitische Sprecher der Fraktion, Dr. Arnd Kuhn.

Vier Fragen umfasst der Klima-Test, den die Verwaltung ausgearbeitet hat: Wie wirkt sich das Vorhaben auf den zukünftigen Energieverbrauch, die Energieerzeugung und die CO2-Emissionen im Bereich Strom und Wärme aus? Wie wirkt sich das Vorhaben auf den Ausbau von erneuerbaren Energien aus? Wie wirkt sich das Vorhaben auf das Aufkommen des motorisierten Individualverkehrs aus? Wie wirkt sich das Vorhaben auf den Verbrauch von Ressourcen aus? Die Fachabteilungen sollen bei der Erstellung der Vorlagen die Fragen bearbeiten. "Der Aufwand für Beantwortung der Fragen ist überschaubar und rechtfertigt den Nutzen allemal. Kritiker, die in dem Test eine Zeitverschwendung sehen, sollten sich fragen, ob sie sich wirklich der gemeinsamen Verantwortung für den lokalen Klimaschutz entziehen wollen und können", so die haushaltspolitische Sprecherin, Maria Koch.

"Bornheim macht sich konkret auf den Weg klimaneutral zu werden. Der Klima-Test und die Energieberatung an den Schulen, die mit der Energieagentur Rhein-Sieg durchgeführt wird, sind Maßnahmen, die den Beschluss mit Leben füllen. Viele weitere werden und müssen folgen, damit wir unsere Ziele erreichen" so Kuhn abschließend.

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#Fraktion #Klima und Umwelt