08.10.2021

Vorbildliches Gärtnern in Bornheim - Plaketten für herausragende Vorgärten im Stadtgebiet

Unkraut zum Selberpflücken und betreutes Wuchern, Pflanzung nach Plan im Neubaugebiet, Nutzgarten mit Hochbeet und Gewächshaus – unterschiedlicher hätten die nominierten Vorgärten kaum sein können. Doch eines ist ihren Besitzer*innen allen gemeinsam: die Liebe zur Natur.

Im Juni hatten wir zu einem Wettbewerb aufgerufen: Wer hat den grünsten Vorgarten? Insgesamt 12 Vorgärten konnten unsere Jury schließlich so überzeugen, dass sie im September mit einer Plakette ausgezeichnet wurden.

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01.08.2021

Spaziergang zur Artenvielfalt

Was kreucht und fleucht hier in Bornheim?

Am Samstag, den 7. August 2021 um 15:00 Uhr laden wir alle Interessierten zu einem ca. 1,5-stündigen Spaziergang zum Thema Artenvielfalt ein. Gemeinsam mit unserem Experten und Diplom-Biologen...

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01.07.2021

Wir suchen Bornheims grünste Vorgärten!

Dein Vorgarten ist dein ganzer Stolz? Bei dir tummeln sich die Bienen und Käfer, Vögel und vieles mehr? Es grünt und blüht und dein Vorgarten ist ein echter Hingucker in deiner Straße?

Dann bewirb dich bis zum 18. Juli per Mail an vorgarten@gruene-bornheim.de​​​​​​​ mit Ortsangabe und Foto(s) und erzähle uns, warum gerade dein Vorgarten unsere Auszeichnung verdient hat.*

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Die unüberschaubare Artenvielfalt der Insekten macht es nicht leicht, einen Wandel der Verbreitungsareale und der Populationsgrößen zu untersuchen. Während das Artensterben der Insekten inzwischen gut dokumentiert ist, kommt es parallel zu einer ungewöhnlich starken Ausbreitung von wärmeliebenden Arten, die höchstwahrscheinlich auf den Klimawandel zurückzuführen ist.

 

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Tipps für mehr Artenvielfalt im eigenen Garten

  • Abwechslungsreiche und insektenfreundliche Pflanzen: v.a. Blüten mit viel Nektar dienen Insekten als Nahrungsquelle. Wildwiesen bzw. blühende Wiesen liefern daher einen deutlichen Mehrwert im Vergleich zu reinen Rasenflächen. Bestenfalls sollten hier auch viele heimische Pflanzen vertreten sein, wie z.B. Glockenblume, Kornblumen, Löwenmäulchen und Astern. Eine Liste mit Pflanzen speziell für Bienen gibt es z.B. auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unter     https://www.bienenfuettern.de/
     
  • „Unkraut“ stehen lassen: Unkräuter oder besser gesagt Wildkräuter sind oft hervorragende Nahrungsquellen für Insekten. Es lohnt sich daher zumindest einen Teil hiervon stehen zu lassen, ggf. in einer versteckten Ecke. Zudem sind viele Wildkräuter wie z.B. Löwenzahn, Giersch und Vogelmiere essbar und sogar sehr gesund. Sie machen sich daher gut in einem bunten Salat oder Smoothie
     
  • Keine Pestizide, keine Unkrautvernichter: störende Kräuter sollten bestenfalls in Handarbeit entfernt werden. Außerdem kann ihre Ausbreitung durch Mulchen, z.B. mit angetrocknetem Rasenschnitt, vermindert werden. Dies schützt gleichzeitig vor dem Austrocknen der Erde, z.B. im Gemüsebeet. Gegen Schädlinge und als Dünger können Jauchen wie Brennnesseljauche verwendet werden, die sich ganz     einfach selber herstellen lassen. Allein dafür lohnt es sich also schon etwas Brennnessel im Garten stehen zu lassen. ;-)
     
  • Unterschlupf für Insekten bieten: Sogenannte Insektenhotels sind voll im Trend und überall erhältlich, lassen sich aber auch einfach selber bauen. Eine Anleitung hierzu als PDF und ein Erklärvideo mit Tipps und Tricks findet man z.B. auf den     Seiten des NABU. Ebenso können verblühte Büsche, Gehölze und Stauden Wildbienen einen guten Unterschlupf im Winter bieten und können daher im Herbst einfach mal stehen gelassen werden.
     
  • Nahrung, Verstecke und Baumaterial in Form von Trockenmauern und Totholz: Totholz kann dabei unterschiedliche Formen annehmen, etwa als Baumstumpen oder Stück Baumstamm das an einem sonnigen Plätzchen verrotten darf, aber auch als Benjes-Hecke zur Abtrennung von Bereichen oder statt Zaun. Neben Insekten finden hier auch kleine Säugetiere einen Ort zum Überwintern. Noch weniger Aufwand machen Laubhaufen. Diese können in einer schattigen, windstillen Ecke bis ins späte Frühjahr liegen gelassen werden, und bieten neben einem warmen Unterschlupf Baumaterial und Nährstoffe für viele Tiere.
     
  • Lebenselixier Wasser: nicht nur die Pflanzen brauchen im Sommer regelmäßig Wasser, auch Insekten freuen sich über ein paar Tröpfchen. Eine Wasserstelle lässt sich ganz leicht aus einer flachen Schale und ein paar Steinen errichten.
     
  • Zurücklehnen und Entspannen :-)
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