Die Grünen Bornheim NRW http://gruene-bornheim.de BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bornheim stellen sich vor. gruene-bornheim.de_content809368 http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/ Schlagwort in der Schlagwort-Wolke anklicken oder Volltextsuche  mit beliebigem Begriff

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Mon, 17 May 2021 12:31:08 +0200
http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/brauchen-wir-ein-zweites-schwimmbad-in-walberberg/ ??Brauchen wir ein zweites Schwimmbad in Walberberg?? http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/brauchen-wir-ein-zweites-schwimmbad-in-walberberg/ http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/brauchen-wir-ein-zweites-schwimmbad-in-walberberg/ Gedanken zum 1. April ein Beitrag von Joachim Wolf... Gedanken zum 1. April

ein Beitrag von Joachim Wolf

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Thu, 01 Apr 2021 11:17:00 +0200
http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/8-maerz-2021-jetzt-erst-recht-der-110-weltfrauentag-3/ 8. März 2021: Jetzt erst recht! Der 110. Weltfrauentag http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/8-maerz-2021-jetzt-erst-recht-der-110-weltfrauentag-3/ http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/8-maerz-2021-jetzt-erst-recht-der-110-weltfrauentag-3/ Gemeinsame Erklärung der Bornheimer Stadträtinnen der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen,... Gemeinsame Erklärung der Bornheimer Stadträtinnen der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Christlich-Demokratische Union (CDU) und Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) anlässlich des 110. Internationalen Frauentages am 8. März 2021

Da in diesem Jahr keine öffentlichen Veranstaltungen zum 110. internationalen Frauentag am 8. März 2021 möglich sind, haben die Bornheimer Stadträtinnen der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie machen darin deutlich, dass die COVID-19-Pandemie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern erheblich zurückgeworfen hat. Umso wichtiger ist es den Stadträtinnen deshalb, auch in diesem Jahr am Weltfrauentag auf dieses Thema aufmerksam zu machen. 

So machen Frauen mit etwa zwei Dritteln den deutlich größeren Teil der Beschäftigten im Einzelhandel aus – einer Branche, die durch die COVID-19-Pandemie stark unter Druck geraten ist. Und da Frauen häufiger als Männer nicht-tarifgebunden beschäftigt sind, kommen sie seltener in den Genuss von Kurzarbeitgeld. Mütter sind aktuell besonders belastet: Sie haben ihre Wochenarbeitszeit stärker reduziert als Väter und übernehmen den größeren Anteil der Kinderbetreuung und -beschulung. 

Nach Auffassung der Bornheimer Stadträtinnen sind dies alles Folgen einer Politik, die die Belange von Frauen zu oft übersieht und die dazu führt, dass viele Frauen von ihren Partnern finanziell abhängig oder von Altersarmut bedroht sind. Die Stadträtinnen setzen sich deshalb dafür ein, dass die Belange von Frauen in der Bornheimer Kommunalpolitik nicht übersehen werden. 

Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD sind die einzigen Fraktionen im Bornheimer Stadtrat, denen auch Frauen angehören. Der Frauenanteil im Stadtrat liegt bei nur 26 %. 

Hier geht es zur vollständigen Erklärung.

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Sun, 07 Mar 2021 14:02:07 +0100
http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/bornheimer-gruene-fuer-mix-von-neubauten-1/ Bornheimer Grüne für Mix von Neubauten http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/bornheimer-gruene-fuer-mix-von-neubauten-1/ http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/bornheimer-gruene-fuer-mix-von-neubauten-1/ Angesichts der "irreführenden Debatte" über ein "angebliches Eigenheimverbot",... Angesichts der "irreführenden Debatte" über ein "angebliches Eigenheimverbot", stellen die Bornheimer Grünen klar, dass sie keineswegs den Bau von Einfamilienhäusern verbieten wollen: "Wir brauchen vielmehr einen ausgewogenen Mix aus Eigenheimen und Geschoßwohnungsbau mit Mietwohnungen", erläutert Parteisprecher Dirk Reder: "Es geht uns darum, den Flächenfraß einzuschränken und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das geht nur über eine Verdichtung der Bebauung mit vielfältigen Wohnmöglichkeiten als bisher.“ 

Die Bornheimer Grünen weisen darauf hin, dass in Bornheim in den letzten Jahrzehnten überwiegend Eigenheime und zu wenig Mietwohnungen gebaut wurden, sodass es heute kaum bezahlbare Wohnungen gebe. Die Stadt Bornheim müsse hier dringend gegensteuern, um in Zukunft ein vielfältigeres Wohnraumangebot für unterschiedliche Menschen bieten zu können. 

"Der populistische Vorwurf, wir würden Neubauten von Einfamilienhäusern verbieten wollen, ist völliger Unfug", betont Parteisprecherin Cynthia Roggenkamp: "Ganz im Gegenteil: Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Mensch den Wohnraum findet, den er möchte". Um zukunftsfähig zu bleiben, müsse Bornheim aber mit seinen verbliebenen Freiflächen vorsichtiger sein, um möglichst vielen Menschen – auch mit niedrigen Einkommen – Wohnraum zu bieten.

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Sat, 20 Feb 2021 12:45:12 +0100
http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/radpendlerroute-vorankommen-weiter-denken-nur-kein-stillstand-1/ Radpendlerroute - Vorankommen, weiter denken, nur kein Stillstand! http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/radpendlerroute-vorankommen-weiter-denken-nur-kein-stillstand-1/ http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/radpendlerroute-vorankommen-weiter-denken-nur-kein-stillstand-1/ Die Grüne Fraktion fordert neben einer zügigen Umsetzung und einem baldigen Beginn der aktuell... Die Grüne Fraktion fordert neben einer zügigen Umsetzung und einem baldigen Beginn der aktuell geplanten Radpendlerroute von Bornheim nach Bonn auch deren Verlängerung nach Brühl. „Wir wollen das Tempo beim Ausbau der Radverkehrinfrastruktur erhöhen“ so Ratsfrau Dr. Gabriele Jahn. 

"Um eine Verkehrswende voranzubringen, sind gute Radwege ein ausschlaggebender Punkt.", erklärt Markus Hochgartz, verkehrspolitischer Sprecher der Bornheimer Grünen. "Pendlerrouten müssen zum Beispiel ausreichend breit sein, gut beschildert und möglichst ohne Halte."

Etwa 660 Millionen Euro sollen für den Ausbau und Neubau der Radwegeinfrastruktur deutschlandweit über das Sonderprogramm "Stadt und Land" bereitstehen. "Diese richtungsweisenden Maßnahmen begrüßen wir auch hier vor Ort sehr" so Jahn weiter. „In Bornheim machen wir Grünen uns schon lange für die geplante Radpendlerroute stark.“ Diese ist zentral für die Verbindung der Radverkehre von Bonn, Alfter, Bornheim und Brühl. 

Doch der Ausbau kommt schon seit einiger Zeit kaum voran. „Alfter und Bonn sind mit ihren Planungen weiter und warten auf uns. Ein solch wichtiges Projekt kann nicht nur aufgrund fehlender Grundstücke ins Stocken geraten und in die ferne Zukunft verlagert werden. Große Bereiche der Radpendlerroute, so zum Beispiel der Übergangsbereich von Alfter nach Bornheim, sind vom Abschnitt Aeltersgasse unabhängig“ erklärt Jahn. „Dort könnte man bereits mit der Umsetzung beginnen.“

Neben der schnelleren Umsetzung von bereits beschlossenen Radwegen und des Radverkehrskonzeptes, wollen die GRÜNEN auch die weiteren Planungen voran treiben. Die Grünen fordern daher die Verlängerung der Radpendlerroute nach Brühl und ein "Nahmobilitätskonzept", durch das der Radverkehrsanteil in Bornheim auf 25 % angehoben werden kann, wie ihn auch die Landesregierung bis 2025 vorsieht: "Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir schneller werden und mehr Radverkehrsprojekte angehen.

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Thu, 18 Feb 2021 11:33:31 +0100
http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/gruene-wollen-die-buslinie-818-als-kreisuebergreifenden-ringlinie-ueber-wesseling-weiterentwickeln-1/ GRÜNE wollen die Buslinie 818 als kreisübergreifenden Ringlinie über Wesseling weiterentwickeln http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/gruene-wollen-die-buslinie-818-als-kreisuebergreifenden-ringlinie-ueber-wesseling-weiterentwickeln-1/ http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/gruene-wollen-die-buslinie-818-als-kreisuebergreifenden-ringlinie-ueber-wesseling-weiterentwickeln-1/ Zur nächsten Sitzung des Mobilitätsausschuss regen die Grünen eine Weiterentwicklung der... Zur nächsten Sitzung des Mobilitätsausschuss regen die Grünen eine Weiterentwicklung der Buslinie 818 zu einer Ringlinie an, die dann in einer kreisförmigen Route das Vorgebirge besser mit Wesseling und den Rheinorten verbindet. Damit sollen sowohl die Möglichkeiten für Pendler aus dem Vorgebirge durch die Anbindung an die Linie 16 verbessert werden, als auch den Wesslinger ein besserer Zugang zum Bahnhof Sechtem ermöglicht werden.

„Mit dem Antrag einer Buslinie nach Wesseling wollen wir eines unserer Ziele aus dem Wahlprogramm angehen“ so der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Markus Hochgartz. „Eine solche Verbindung macht für beide Seiten Sinn. Bornheim schafft damit eine Alternative für Pendler aus dem Vorgebirge, die in Wesseling oder entlang des Rheins ihren Arbeitsplatz haben und bisher aufs Auto angewiesen sind. Wesselinger wiederum hätten mit dem ÖPNV-Zugang zur DB-Station in Sechtem auch eine bessere Anbindung ins überregionale Netz, was ebenfalls Pendlerverkehre umleiten kann.“

Die Idee der Grünen geht aber über eine reine Anbindung Wesselings hinaus. „Das Konzept einer Ringlinie entstandbei der Entwicklung des Antrags. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler der Ursulinenschule und der Verbundschule in Hersel würde ein solcher Ringverkehr einen enormen zeitlichen Vorteil bringen, aber auch die Rheinorte wären damit deutlich besser mit den Einkaufsmöglichkeiten in Bornheim und Wesseling vernetzt“ erläutert die Sechtemer Ratsfrau Gabriele Jahn. 

Kontakt mit den Wesselinger Grünen ist bereits aufgenommen worden. „Der Vorschlag ist dort durchaus positiv aufgenommen worden und ein grundsätzliches Interesse einer solchen ortsübergreifenden Buslinie existiert. Die genaue Ausgestaltung muss dann im weiteren Verfahren geklärt werden“ erläutert Hochgartz. „Für uns wären beim Verlauf in Wesselingdie Vernetzung zur Linie 16 und eine Haltestelle in der Nähe des Krankenhauses entscheidend, unabhängig ob es dann eine Ringlinie oder nur eine Verlängerung der 818 wird.“

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Mon, 25 Jan 2021 15:51:00 +0100
http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/projekt-aus-der-zeit-gefallen-gruene-wollen-null-loesung-1/ “Projekt aus der Zeit gefallen” - GRÜNE wollen Null-Lösung http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/projekt-aus-der-zeit-gefallen-gruene-wollen-null-loesung-1/ http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/projekt-aus-der-zeit-gefallen-gruene-wollen-null-loesung-1/ Die GRÜNEN haben in der letzten Sitzung des Mobilitätsausschusses klargestellt,... Die GRÜNEN haben in der letzten Sitzung des Mobilitätsausschusses klargestellt, dass sie eine neue Rheinquerung ablehnen. Das Projekt entspricht nicht mehr den aktuellen Erfordernissen moderner Verkehrsentwicklung. Zudem zweifeln die GRÜNEN die Vollständigkeit und Qualität des Gutachtens von Straßen.NRW an. Insbesondere die Verkehrsströme im linksrheinischen sind in dem Gutachten erstaunlich ungenau ausgewiesen. Der Bereich Klimaschutz wird überhaupt nicht behandelt, was bei den aktuellen Debatten zur Klimakrise ein schweres Versäumnis darstellt. Zudem ist kaum nachvollziehbar, warum das Thema Wohnen und damit die Belastung der Anwohner bei der Bewertung einer Variante kaum eine Rolle spielt. 

“Das Projekt ist aus der Zeit gefallen. Wir reden über eine Verkehrswende und überlegen, wie wir den Verkehr auf den Straßen reduzieren und dann soll jetzt ein Projekt umgesetzt werden, welches noch mehr Verkehr in unsere Region zieht. Wir halten diesen Ansatz für grundsätzlich falsch” erklärt der verkehrspolitische Sprecher der GRÜNEN Fraktion, Markus Hochgartz. “Unsere Region wird durch eine solche Autobahnbrücke auch mit zusätzlichen LKW-Verkehren belastet. Nach den Aussagen der Gutachter kann man von zusätzlich 30.000 KFZ am Tag ausgehen. Mögliche Entlastungen der bestehenden Brücken in Köln A 4 und Bonn A 565 werden selbst nach den Aussagen des Gutachtens nur gering sein. Staus werden nicht vermieden, sondern nur verlagert. Wer Straßen sät, wird Autoverkehr ernten - das haben wir in den letzten Jahrzehnten gelernt“ 

Die GRÜNEN kritisieren zudem, dass der zu- und abfließende Verkehr zur Brücke zumindest für Bornheim vollkommen „vergessen“ wird. “Es ist schon jetzt klar, dass bei der Errichtung einer Autobahnbrücke im Süden von Wesseling erhebliche Verkehre in Richtung A 61 entstehen. Da die Straßen für diesen zum großen Teil überregionalen Verkehr nicht ausgebaut sind, sind neue zusätzliche Straßen oder der Ausbau bestehender Straßen zu befürchten. Zahlen dazu, also zusätzliche Belastung der Straßen oder zusätzliche Kosten für den Ausbau weiterer Straßen, tauchen allerdings nirgends auf. Das ist in der Planung fachlich ein schweres Versäumnis.“ so Hochgartz.

Für Unverständnis sorgt zudem die Gewichtung von Themen bei der Gesamtbewertung sowie das Fehlen einer Untersuchung zur Auswirkung auf das Klima. “Das Thema Wohnen geht nur mit 2,5 % in die Gesamtwertung ein, die Wirtschaftlichkeit aber zu 30%! Das kann doch nicht wahr sein!“ kommentiert der planungspolitische Sprecher der GRÜNEN Fraktion, Berthold Rothe. Die GRÜNEN unterstützen hier die Bürgerinitiativen in Urfeld und Widdig, die erhebliche Nachteile für ihre Wohngebiete befürchten. Lärm, zerschneiden der Landschaft oder Luftverunreinigung würden das Wohnen in den betroffenen Bereichen erheblich beeinträchtigen.

Der Klimaschutz taucht in den bisherigen Unterlagen wiederum überhaupt nicht auf. “Alle reden von der notwendigen Verkehrswende - nicht aber die Straßenbauverwaltung des Landes. In der heutigen Zeit muss der Umweltverbund mit Bus, Bahn und Radverkehr ausgebaut werden. Der Bau neuer Autobahnbrücken ist mit den Zielen des Klimaschutzes nicht vereinbar. So etwas darf heute nicht mehr passieren!“ empört sich Rothe.

Die Fraktion setzt mit der Ablehnung zudem einen Beschluss des GRÜNEN Ortsverbandes um, der in seiner letzten OMV mit deutlicher Mehrheit das Projekt Rheinspange abgelehnt hat. “Wir können nicht jetzt Geld ausgeben, um bis 2030 das Klima zu zerstören, wir müssen Geld ausgeben um das Klima bis 2030 zu schützen!”

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Fri, 04 Dec 2020 12:32:00 +0100
http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/gruene-lehnen-vorliegende-plaene-zum-baugebiet-merten-16-ab-1/ GRÜNE lehnen vorliegende Pläne zum Baugebiet Merten 16 ab. http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/gruene-lehnen-vorliegende-plaene-zum-baugebiet-merten-16-ab-1/ http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/gruene-lehnen-vorliegende-plaene-zum-baugebiet-merten-16-ab-1/ Grundsätzlich Ja zum Mertener Baugebiet... aber nicht jetzt und nicht so! Die Grünen haben in der... Die Grünen haben in der letzten Ratssitzung am 25. Juni die vorliegenden Pläne zu ME16 abgelehnt. Die Bedenken hinsichtlich der Verkehrsproblematik in Merten sind auch durch das neue Verkehrsgutachten nicht verschwunden. Die vorgestellte Lösung der Ampelanlage an der Beethovenstraße ist angesichts der umliegenden Gesamtsituation nicht geeignet die gravierenden Probleme zu beheben. Zwischen Kreuzstraße und der K33 liegen dann auf kürzester Distanz drei Ampeln und ein Kreisel und die Gefahr von erheblichen Rückstaus in Spitzenzeiten ist damit enorm, insbesondere, da das neue Verkehrsgutachten für Bornheim eine weitere Steigerung des Autoverkehrs auf der Bonn-Brühler-Straße in Merten prognostiziert.

“Es ist zudem seltsam ein detailliertes Verkehrs- und Mobilitätskonzept für Merten zu beschließen, aber dann die Ergebnisse nicht abzuwarten und damit nicht in eine Planung einfließen zu lassen. Wir würden lieber abwarten, welche Lösungen sich hieraus ergeben, die dann auch ME18 umfassen” so der planungspolitische Sprecher Markus Hochgartz.

“Aber noch zwei weitere Punkte haben uns letztlich dazu bewogen ME16 zum jetzigen Zeitpunkt abzulehnen. Zum einen haben wir stets betont, dass wir eine zeitlich zu enge oder sogar eine Parallelentwicklung von ME16 und ME18 für fatal halten. Wir erzeugen beim Bedarf der sozialen Infrastruktur in Merten damit eine Spitze, die dazu führen wird, dass etliche Mertener Familien ihre Kinder nicht in Merten zur Kita oder in die Grundschule schicken können. Dies hat auch die Verwaltung mehrfach klar ausgeführt. Daher plädieren wir weiter für eine deutlich zeitversetzte Entwicklung von ME16 und ME18.

“Ein weiterer Grund für unsere Ablehnung ist die Sorge davor, dass es durch eine annähernd parallele Entwicklung von ME16 und ME18 zu Verzögerungen beim Neubau der Heinrich-Böll-Gesamtschule kommt. Schon jetzt gilt der Zeitplan als gefährdet, da sollte dann die volle Konzentration auf die Umsetzung der Schule und des umgebenden Baugebiets liegen” ergänzt der schul- und sozialpolitische Sprecher Manfred Quadt-Herte.

“Ja, wir haben in Bornheim einen gewissen Druck Wohnraum zur Verfügung zu stellen, aber darum können wir ja nicht zu jedem Baugebiet einfach”Ja” sagen, auch wenn es erhebliche Zweifel oder sogar deutliche Mängel gibt. Ein Baugebiet entwickelt man schließlich nur einmal, da sollte man es dann auch richtig entwickeln und sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen. ME16 bleibt für uns ein gutes und richtiges Baugebiet, welches wir in der Zukunft gerne entwickeln wollen, aber der Zeitpunkt ist der falsche und die aktuellen Pläne insbesondere bei der Lösung der Verkehrsproblematik, dem Anteil an Mehrfamilienhäusern oder dem deutlich zu niedrigen Ansatz beim geförderten Wohnraum sind nicht überzeugend.“

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Wed, 01 Jul 2020 23:51:00 +0200
http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/gruene-bornheim-braucht-aktives-bodenmanagement-1/ Grüne: Bornheim braucht aktives Bodenmanagement http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/gruene-bornheim-braucht-aktives-bodenmanagement-1/ http://gruene-bornheim.de/testseite-tag-cloud/testseite-detailansicht/article/gruene-bornheim-braucht-aktives-bodenmanagement-1/ Die Bornheimer Grünen unterstützen den Vorschlag der SPD, durch ein aktives städtischen... Die Bornheimer Grünen unterstützen den Vorschlag der SPD, durch ein aktives städtischen Bodenmanagement mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. „Eine städtische Bodenvorratspolitik, die Grundstücke kauft, um ihre spätere Bebauung zu erleichtern, ist ein wichtiger Baustein, den Wohnungsmarkt langfristig zu entlasten“, erklärte der sozialpolitische Sprecher der Grünen, Manfred Quadt-Herte: „Wir greifen das Thema daher auch in unserem Kommunalwahlprogramm Bornheim 2030 auf.“

Kritisiert wird hingegen das Verhalten von CDU, UWG und FDP, die in der letzten Ratssitzung den SPD-Vorschlag abgelehnt haben, obwohl sie ihn 2010 mit den gemeinsam beschlossenen „7 Kriterien zu Baulandentwicklung“ selbst noch gefordert hatten. „Die drei Fraktionen werden damit ihrer sozialpolitischen Verantwortung in der Wohnungsbaupolitik nicht gerecht und fallen hinter ihre alte Beschlusslage zurück“, so Quadt-Herte.

Auf der Basis des kommunalen Bodenmanagement aus dem Jahre 2008 versuchen die Grünen derzeit immer wieder, neue Baugebiete nach sozial-ökologischen Gesichtspunkten zu gestalten. Dazu gehört mehr öffentlich geförderter Wohnungsbau, mehr Geschosswohnungsbau, flexiblere Wohnungsgrößen, die Entwicklung von integrativen und generationenübergreifenden Quartieren, Dachbegrünung und klimaneutrale Baugebiete.

„Nahezu alle guten Ideen zur Wohnentwicklung werden jedoch von den drei konservativen Fraktionen blockiert“, klagt Fraktionsvorsitzender Dr. Arnd Kuhn, obwohl das von der Stadt teuer bezahlte „Handlungskonzept Wohnen Bornheim“ der Empirica AG genau diese Veränderungen fordere. Der fehlende Wille zu neuen Wegen gefährde eine zukunftsweisende Stadtentwicklung als zielgerichtete Antwort auf die demographische und gesellschaftliche Entwicklung Bornheims, so Kuhn weiter.

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Tue, 12 May 2020 13:58:00 +0200